Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit, FEWB e.V.
  Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit 
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 Der Verein

Verein zur Förderung energieeffizienter
wirtschaftlicher Bausysteme e.V.

Der Verein

Der Verein richtet seinen Schwerpunkt auf Informationen zum Bauen im Zusammenhang mit den allgemeinen bauphysikalischen Grundlagen der Bautechnik. Dabei stehen sowohl Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Investitionen im Bestand, als auch eine langfristig energiewirtschaftlich sinnvolle und nutzungsgerechte Aspekte von Neubaumaßnahmen im Vordergrund. Eine solche Sichtweise sollte eigentlich unter Baufachleuten selbstverständlich sein, dies ist nach unserer Erfahrung bislang nicht der Fall.

Im Mittelpunkt unserer Überlegungen steht der Mensch in seiner Wechselwirkung mit der Umwelt, zu der die vom Menschen geschaffenen Bauwerke gehören. Diese Bauwerke wurden zumeist mit großem Anspruch in die Welt gesetzt, um vor allem dem Menschen zu dienen. Unabhängig von der nicht befriedigenden zeitbedingten Ästhetik vieler moderner Bauwerke hat die Baukunst in der Vergangenheit einen großen Verlust an Erfahrungswissen und technischer Qualität erlitten.

Konstruktionsfehler führten zu Bauschäden, diese machten teure Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Wo diese ausblieben, weil es sich nicht lohnte, kam es zu Verwahrlosung und der Mensch blieb zwischen Anspruch und Wirklichkeit auf der Strecke. Unser Anspruch besteht darin, die Wirklichkeit den Ansprüchen ein Stück näher zu bringen.

Dazu dienen sowohl unsere zahlreichen Beiträge zu den strittigen Grundlagen der Bauphysik, als auch unser Versuch dem Normenwerk der DIN und dem Gesetzgeber hinsichtlich Bauphysik und Energetik zu etwas mehr Praxisnähe zu verhelfen. Welche spannende Geschichte sich dahinter verbirgt und was es dabei noch zu lernen aber auch zu vergessen gilt, erfahren Sie auf den auf den folgenden Seiten dieser Internetpräsenz.

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Die Mitglieder

In unserem Verein haben sich Menschen zusammen getan, die versuchen in Ihrer Praxis als Baufachleute der öffentlich geförderten Forschung und offiziellen Lehrmeinung der Bauphysik und Heizungstechnik ihre tägliche Erfahrung der Wirklichkeit entgegenzusetzen.

Diese Wirklichkeit zeigt, dass die Ergebnisse der Bauforschung in vieler Hinsicht falsch sind und der Gesetzgeber aufgrund falscher Forschungsergebnisse Gesetze erlässt, die nicht nur zu einer Verschwendung von Ressourcen, sondern auch weiterhin zu Konstruktionsfehlern mit katastrophalen Folgen führen. Diese sind für jeden Hauseigentümer mit eigentlich vermeidbaren Bauschäden und Kosten verbunden.

Um die vorprogrammierten Fehler zu vermeiden ist es daher erforderlich, über das vorhandene Normenwerk hinaus zu denken und zu handeln. Priorität haben dabei die allgemein anerkannten Regeln der Technik (aaRdT). Dabei haben auch die Mitglieder des Vereins keine Wahrheiten gepachtet und viele Probleme werden kontrovers diskutiert.

Wir machen gemeinsam auf die vorhandenen Missstände und Missverständnisse aufmerksam und zeigen dabei Möglichkeiten auf, diesen entgegenzuwirken und zu problemgerechten Lösungen zu kommen. Hierzu bedarf es eines Netzwerkes Gleichgesinnter, aber auch der Einbeziehung gegenteiliger Meinungen sowie eines gegenseitigen Informationsaustausches.

Der FEWB e.V. ist Teil eines solchen Netzwerkes und behandelt alle Mitglieder dieses Netzwerkes mit Respekt, auch und gerade dort, wo unterschiedliche Auffassungen aufeinander treffen. Wir sind bemüht, Ihnen diese unterschiedlichen Auffassungen objektiv und sachlich darzustellen und bieten Ihnen die Möglichkeit, sich unabhängig zu informieren und sich an einem freien Informationsaustausch zu beteiligen.

Nutzen Sie diese Möglichkeit und werden Sie selbst Teil dieses Netzwerkes, dessen Ziel es vor allem ist, einer weiteren Verwahrlosung und Ignoranz in der Baukultur und der Gesellschaft im Ganzen entgegen zu treten. Gier und Ignoranz sind unbestreitbares Prinzip des menschlichen Handels und führen zu Selbstzerstörung. Effizienz und Wirtschaftlichkeit sind Grundprinzipien der Natur und wirken der Selbstzerstörung des Menschen entgegen. Es steht uns allen frei, die vorhandenen Möglichkeiten in dieser oder jener Weise wahrzunehmen.

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Aufgaben und Ziele

Der FEWB ist ein Zusammenschluss von Baufachleuten aller Fachrichtungen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten eines energieeffizienten und wirtschaftlichen Aufwandes beim Bauen aufzuklären. Das bedeutet: Energie und Ressourcen vorteilhaft, sinnvoll und zukunftsbewusst einzusetzen - sowohl im Neubau als auch beim Bauen im Bestand.

Hierbei spielen die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Erstellung von Gebäuden und die teilweise umstrittenen Methoden der Bauphysik eine zentrale Rolle. Es ist dabei unter Fachleuten mittlerweile eine unbestrittene Tatsache, dass die vom Gesetzgeber angewandten Berechnungsverfahren und die zu Grunde liegenden DIN-Normen auf physikalischen nicht haltbaren Annahmen und Berechnungen beruhen und daher irreale Ergebnisse für den Wärmeschutz liefern.

Dies geschieht zu Lasten des Verbrauchers, der nicht nur zu einem unsinnigen Dämmaufwand gezwungen, sondern hinsichtlich der energiewirtschaftlichen Nutzung seines Hauses oder seiner Wohnung vom Gesetzgeber und Teilen der Bauindustrie nachhaltig in die Irre geleitet wird.

Es ist bekannt, dass Gesetze unter dem Druck von Lobbyisten verfasst, wenn nicht gar von diesen selbst ausgearbeitet werden. Dies hat auch in der Bauwirtschaft weit reichende Folgen, nicht nur auf den Geldbeutel des Verbrauchers, sondern auch zunehmend auf seine Gesundheit wie zahlreiche Studien zum „Sick-Building-Syndrom“ moderner Gebäude belegen.

Seit Jahrzehnten haben Baufachleute auf die vorhandenen Missstände aufmerksam gemacht, ohne dass sie sich Gehör verschaffen und gegen die Interessen der Bau- und Dämmstoffindustrie durchsetzen konnten. Nicht einmal die für jedermann sichtbaren katastrophalen Bauschäden, die zunehmenden nachweislichen gesundheitsschädigenden Auswirkungen "moderner" Bautechnik oder die regelmäßig grotesken Baukostenexplosionen aufgrund falscher Planung und notwendiger Korrekturen haben zu einem Umdenken geführt.

Ganz im Gegenteil. Durch immer kompliziertere und fragwürdige Berechnungsverfahren sowie dem Einsatz von teurer und unsinnig aufwendiger Technik wird dem Verbraucher vorgetäuscht, dass unsere Bauindustrie bald in der Lage sein wird Häuser zu bauen, die keine Energie mehr verbrauchen und noch zusätzliche Energie von selbst produzieren.

Doch welche Konsequenzen hat der Einsatz der hierzu notwendigen Technik, wie ausgereift sind die angewendeten Technologien und welche Risiken bergen sie? Und vor allem - für wen und wann lohnen sich die notwendigen Investitionen oder bleibt es für den Verbraucher am Ende - wie so oft schon erfahren - bei leeren, nicht einklagbaren Versprechungen und der Erkenntnis, dass es sich für alle anderen lohnt – nur nicht ihn selbst?

Der FEWB informiert und fragt hierzu kritisch und unabhängig.
• Was sind die technischen Voraussetzungen für gesundes und zugleich energiesparendes Wohnen?
• Welche Investitionen sind wann sinnvoll, welche Technologien sind ausgreift?
• Welche Technologien sind riskant, was sind die Folgen und wie hoch sind die tatsächlichen Kosten?
• Wo werden mögliche Einsparungen unrealistisch schön gerechnet und wie erkennt man technische Verbesserungen für die sich die Ausgaben lohnen?
• Wo erhalte ich hierzu weitere Informationen und welche der zahlreichen und widersprüchlichen Informationsquellen sind seriös und hilfreich?
• Was sind gesicherte bauphysikalische Erkenntnisse und was ist nur interessengeleitete Meinungsmache?
• Welche Methoden der Bauphysik sind umstritten oder entbehren gänzlich der wissenschaftlichen Grundlagen?
• Welchen Forschungsbedarf gibt es und warum wurde bisher die notwendige Forschungsarbeit nicht geleistet?

Beim FEWB erhalten Sie nicht nur die richtigen Antworten auf Ihre Fragen, sondern auch die richtigen Fragen zu den vorhandenen Antworten und vor allem die notwendigen Informationen, diese Fragen selbst zu beantworten.

Der FEWB informiert aber nicht nur über bestehende Missstände und zeigt die Hintergründe der Fehlentwicklungen auf, sondern er will vor allem auch ein unabhängiges Forum zur weiteren Klärung bauphysikalischer Fragestellungen und zu Lösung der Probleme sein. Es geht dabei sowohl um praktische Lösungen und Hilfestellungen bei aktuell anstehenden Investitionsentscheidungen für den einzelnen Bauherrn, als auch um noch anzugehende Forschungsprojekte zur Beantwortung ungelöster oder strittiger Fragen der Bautechnik und der hierzu angewandten wissenschaftlichen Fachgebiete.

Der FEWB will mit der Unterstützung seines Praxis erfahrenen wissenschaftlichen Beirats solche Forschungsprojekte realisieren, die über die bestehenden Kenntnisse und Lösungsvorschläge hinaus mit der Bearbeitung und Auswertung der Forschungsergebnisse zu einer praxisgerechten Weiterentwicklung des energieeffizienten Bauens beitragen.

Der Begriff der Energieeffizienz ist dabei nicht zu trennen vom Problem der Wohngesundheit und der vorhandenen Baukultur im Ganzen. Einsparung um ihrer selbst willen kann kein allein gültiges Ziel der Anstrengungen sein, wenn sie nicht mit baulich akzeptablen und langfristig werthaltigen Lösungen einhergeht.

Die einseitige Ausrichtung der bisherigen offiziellen Forschungsanstrengungen und der Gesetzgebung auf die statisch berechnete Reduzierung der Transmissionswärmeverluste ist bauphysikalisch nicht haltbar und wird angesichts der bisherigen Ergebnisse bei der Energieeinsparung an Gebäuden den Erfordernissen bei der energetischen Planung und Sanierung von Gebäuden nicht gerecht.

Denn in Einem sind sich die unabhängigen Fachleute schon lange einig: extrem hoch gedämmte und mit großem technischen Aufwand hergestellte Gebäude werden ihren Abschreibungszeitraum ohne noch aufwendigere Sanierungsmaßnahmen, als schon bisher im Neubau üblich, gar nicht überleben. Sie sind weder eine Antwort auf die zukünftigen Probleme der Energieeinsparung an Gebäuden, noch ein Modell für ein gesundes Wohnen in der Zukunft.

Investitionsruinen hat die Kurzsichtigkeit von Politik und ihrer bestellten Experten schon genug hervorgebracht – es gilt die Ressourcen sparsam und nachhaltig einzusetzen und nicht nur kurz gedachte und kurz wirksame Verbrauchsrekorde aufzustellen.

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